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19. Mai 2022: Finanzierung für Seekanalvertiefung im Rostocker Hafen gesichert

Frank und Katrin Foto: privat

In der heutigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses hat sich die Ampel-Koalition auf die wichtige Finanzierung zur Seekanalvertiefung im Rostocker Hafen geeinigt. Die Maßnahme ist nicht nur von außerordentlicher Bedeutung für die Weiterentwicklung der Hafenwirtschaft in Rostock und der gesamten Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt besitzt vor allem in Anbetracht der Notwendigkeit, den Importstopp von fossilen Energieträgern aus Russland zu kompensieren und den Rostocker Hafen zum grünen Energiehafen an der Ostsee auszubauen, für die Region und die neuen Bundesländer eine besondere Tragweite.

Hierzu erklären die SPD-Bundestagsabgeordneten Katrin Zschau aus Rostock und das Mitglied im Haushaltsausschuss Frank Junge: "Wir freuen uns sehr darüber, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute die Mittel für den Seehafen Rostock freigegeben hat. Für die Finanzierung der Seekanalvertiefung haben wir uns intensiv eingesetzt. In den Jahren 2023 bis 2025 stehen für die Realisierung der Maßnahmen nun Mittel in Höhe von 118 Mio. Euro zur Verfügung. Dies dient in Zukunft dem Anlauf von größeren und schwerer beladenen Schiffen. Mit der Vertiefung der Warnow von derzeit 14,50 m auf 16,50 m wird der Rostocker Seehafen der größte Tiefwasserhafen in der Ostsee. Uns ist besonders wichtig, dass mit den Baumaßnahmen die Bedingungen geschaffen werden, um Rostock in Zukunft als Umschlagplatz und damit als grünen Energiehafen an der Ostsee für LNG, Öl und Wasserstoff nutzen zu können. Das ist ein gutes Signal für die Energieversorgungssicherheit in ganz Deutschland, aber in besonderer Weise für die neuen Bundesländer."

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PM Haushalt2022 Seekanal Rostock PDF 510,9 KB

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