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SPD Katrin Zschau Foto: Silke Paustian

Meine Koordinaten:

  • Mutter von zwei Kindern
  • Geschäftsführerin der GEW M-V, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Mitbegründerin von Radio LOHRO, als Vorstandsmitglied der KARO gAG Teil der Frieda 23 und Vorstandsmitglied beim Landesverband PopKW
  • bildungs- und kulturpolitisch mittlerweile seit 13 Jahren bei der SPD unterwegs

Politik hat mich von allem immer am meisten bewegt. Ich habe vielfach politische Haltung gezeigt und mich eingebracht. Trotz damals sehr ungewissen Jobaussichten habe ich mich für ein Studium der Politikwissenschaften entschieden. Beruflich kann ich dem ein Stück weit folgen. Politik hinsichtlich sozial- und wirtschaftspolitischer Themen im besten Sinnen zu beeinflussen, war und ist Teil meines Jobs beim DGB, beim Landesfrauenrat und bei der GEW. Politik ist einfach mein Pulsschlag. Dennoch habe ich lange überlegt, ehe ich Mitglied einer Partei geworden bin.

Es bedeutet mir sehr viel, die Freiheit zu haben, neben der Arbeit auch ein Teil von Projekten wie Radio LOHRO zu sein und so die Energie zu erleben, die freigesetzt wird, wenn man mit interessanten Menschen ein Vorhaben wie die Frieda 23 auf den Weg bringen kann. Dabei unterschiedlichen Menschen und Ansichten zu begegnen, das freiwillige Miteinander auszuprobieren und zu gestalten, war und ist mir wichtig.

Parteimitgliedschaft an der einen und Ehrenamt an anderer Stelle schließen einander nicht aus. Intensive Antragsberatungen und Gremienarbeit, innerparteiliches Leben, Netzwerken, Versammlungen und Kreisparteitage, Wahlkämpfe mit Infoständen und Flyer verteilen verändern dennoch in einer besonderen Weise das Zeitbudget. Bei manchmal bescheiden anmutenden Ergebnissen braucht man einen langen Atem und Durchhaltevermögen. Ab 2008 beschloss ich beide Wege zu gehen und sie insbesondere im kulturpolitischen Bereich sinnvoll zu verbinden.

Ich habe mich bewusst für die Sozialdemokratische Partei entschieden. Sie hält aufgrund ihrer langen Geschichte und des damit verbundenen Weges viele Antworten auf meine Fragen bereit und ich möchte selbst aktiv zu neuen Antworten beitragen. Die SPD hat kein geschlossenes Weltbild, aber sie gibt nicht den Anspruch auf, dass wir als Menschen diese Welt gestalten können. Und damit mehr Menschen als wir mehrheitlich in Europa – künftig gut und frei, friedlich und gerecht zusammenleben können, müssen wir uns angesichts einer überbevölkerten, ungleichen, störanfälligen, und zerbrechlichen Welt weiterhin ernsthaft gemeinsam engagieren.