Rund eine Million Euro Bundesförderung für die MüritzTherme in Röbel/Müritz
Die geplante Sanierung der MüritzTherme in Röbel/Müritz soll mit rund einer Million Euro vom Bund unterstützt werden. Das ist das Ergebnis der heutigen Beratungen im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Das Geld kommt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten- Schwimmbäder“. Die energetische Sanierung der MüritzTherme hat nach den Planungen der Stadt Röbel ein Gesamtvolumen von 4.754.050 Euro.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Region, Katrin Zschau, erklärt:
„Die MüritzTherme ist viel mehr als ein Freizeitbad und muss nach fast 30 Jahren Betrieb saniert werden. Sie sichert Schwimmunterricht und Vereinssport, bietet Reha-, Gesundheits- und Präventionsangebote und ist Teil des touristischen Angebots der Müritzregion.
Angesichts der sehr knappen Mittel im Bundesprogramm war es schwer, die MüritzTherme überhaupt noch in der Förderung unterzubringen. Umso wichtiger ist, dass wir zumindest rund die Hälfte der beantragten Bundesmittel ermöglichen können. Mit rund einer Million Euro kann der Bund einen Beitrag dazu, die Wohn- und Urlaubsqualitäts in der Region zu verbessern.“
Die SPD-Landtagsabgeordnete Nadine Julitz erklärt:
„Die MüritzTherme gehört seit vielen Jahren zu Röbel und zur Müritzregion. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine trainieren und viele Menschen verbringen ihre Freizeit. Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass der Bund die Sanierung unterstützt. Bund, Land und Kommune müssen bei solchen wichtigen Investitionen zusammenarbeiten. Ich werde das Projekt auch weiterhin von Landesseite begleiten.“
Der Bürgermeister der Stadt Röbel/Müritz, Matthias Radtke, erklärt:
„Die Sanierung der MüritzTherme ist für unsere Stadt ein großes Vorhaben, das wir aus eigener Kraft nicht stemmen können. Die Bundesförderung von rund einer Million Euro bringt uns einen wichtigen Schritt weiter. Jetzt werden wir genau prüfen, wie wir die Sanierung mit diesem Förderumfang sinnvoll und wirtschaftlich umsetzen können. Mein Dank gilt allen, die sich auf Bundes- und Landesebene für unser Projekt eingesetzt haben.“
Hintergrund: Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“
Für den Projektaufruf 2026 stellt der Bund insgesamt 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit.
Dem stehen bundesweit 960 eingereichte Projektskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von rund 3,2 Milliarden Euro gegenüber. Die beantragte Bundesförderung übersteigt die verfügbaren Programmmittel damit um fast drei Milliarden Euro. Das Programm ist rund 13-fach überzeichnet.
Gefördert werden insbesondere umfassende bauliche und energetische Sanierungen und Modernisierungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Der Bund kann grundsätzlich bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben übernehmen. Bei Kommunen in einer nachgewiesenen Haushaltsnotlage sind bis zu 75 Prozent möglich. Die Bundesförderung beträgt mindestens 250.000 Euro und höchstens acht Millionen Euro je Projekt.
Über die Auswahl der zu fördernden Projekte entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.